Und darin bin ich Meister.
Ich änder gerne mal einen Essensplan weil ich keine Lust zu kochen haben oder mir eine wichtige Zutat fehlt und überhaupt.
Ich plane viel und ich änder viel.
So auch bei meinen Projekten für 2012.
Mein Strickprojekt wurde geändert. Die ursprünglich gewählte braun-schwarz-blaue Wolle war zu dunkel, die konnte ich nicht stricken ohne Licht. Ich habe jetzt eine wunderschöne rosa-pink-weiße Wolle ausgesucht. 1,5 Stulpen hab ich schon fertig.
Mein “Leseprojekt” ist auch gestartet. Aber irgendwie suche ich mehr nach interessanten Büchern im Netz, als dass ich lese. Mein Säulen der Erde Buch ist angekommen. Das hatte ich vorher als Ebook und schon viel gelesen und bin jetzt auf Seite 300 irgendwas.
Aber gestern fand ich bei der lesenden Minderheit das Buchthema Januar / Februar:
“Lies ein Buch, welches von einer/m deutschen Schriftsteller/in geschrieben wurde!”
Ich habe mir von Aileen P. Roberts “Das magische Portal” aus der Weltennebel Trilogie ausgesucht.

Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Claudia Lösel. Sie schreibt erst seit wenigen Jahren. Und die Weltennebel – Triologie ist ihr zweites großes Werk.
“Das magische Portal” ist ein Fantasy-Buch. Ich mag gerne Fantasy. Durch die Fantasy bin ich nach vielen Jahren erst wieder zum Lesen gekommen. Als Kind habe ich viel gelesen. Aber mit etwa 14 / 15 Jahren war ich aus dem Alter raus und die Jugendbücher interessierten mich nicht. Da gab es Liebesgeschichten oder Krimigeschichten. Mit den Erwachsenenbüchern konnte ich mich auch nicht anfreunden. Neben Liebesromanen, Krimis oder Thriller gab’s nix. Und dann kam Harry Potter. Da fing ich wieder an zu lesen.
Durch meinen damaligen Freund fand ich in die Fantasyliteratur.
Zu dem Buch:
Es geht dort um einen jungen Studenten, der erfährt, dass er eigentlich der Thronfolger in einer Parallelwelt ist. Durch ein magisches Portal kommt er nach Albany und muss sich seinen Platz dort erst erkämpfen.
Die Inhaltsbeschreibung auf Amazon fand ich sehr interessant. Die Rezensionen hab ich mir nicht genauer durchgelesen. Ich schaue immer nur nach den guten Rezensionen. Es sei denn, die negativen überwiegen – dann les ich die ..
Nun bin ich auf Seite 50 angelangt und ich finde das Buch merkwürdig. Was ich bislang gelesen habe, war von der Geschichte her ganz gut. Nichts sonderlich neues. Darian lebt 25 Jahre in London wie ein normaler Mensch. Dann trifft er auf jemanden, der mehr über ihn weiß, als er selber. Und erfährt, dass er die ganzen 25 Jahre nicht alleine war, sondern von Elfenwesen beschützt und beobachtet wurde. Soweit nichts neues – erinnert irgendwie an Harry Potter, aber gut – ich werde weiter sehen.
Was mich aber irgendwie störte, war der Schreibstil. Direkt auf der ersten Seite wurde zweimal von “knorrigen Bäumen” und “Schatten im Nebel” gesprochen – also wortwörtlich. Hmm – nunja, man liest ja doch mal weiter. Ich bin ja auch kein anspruchsvoller Leser, dachte ich. Es lässt sich auch flüssig lesen, so dass ich damit keine Probleme hatte.
Nun habe ich mir die negativen Rezensionen angeschaut. Diese beschreiben auch diesen einfachen Schreibstil der Autorin. Aha .. bin cih vielleicht doch nicht so anspruchslos wie ich glaubte. Auch beschrieben sie, dass der Hauptcharakter ein “Antiheld” sei, der jegliche Ratschläge ausschlägt und einfach dumm agiert. Eigentlich sollte man das Buch jetzt aus der Hand legen. Aber gerade das reizt mich jetzt, weiter zu lesen. Ich MUSS mir einfach mein eigenes Bild davon machen.
Ich werde euch auf dem laufenden halten ..



